Lion Vollnhals 2002 http://www.schiggl.de Das Problem mit der Reißzwecke! ------------------------------- Es handelt sich um eine ganz normale Reißzwecke, die bei Aufprall auf dem Boden 2 Formen annehmen kann, Spitze unten und Kopf unten. Angenommen man möchte wissen, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine der beiden Zustande nach einem durchgeführten Wurf mit folgendem Aufprall eintritt. Also könnte man einfach mehrere Reißzwecke nacheinander hoch werfen und notieren, wie oft eins der beiden Ereignisse zutrifft. Doch nun kommt das Problem, wirft man also leichtgläubig eine Reißzwecke hoch, wer sagt denn, dass auch eine Reißzwecke wieder runterkommt und nicht zwei. Wer kann denn sagen, dass die Reißzwecke beim Aufprall nicht sofort verbrennt und folglich als kleiner Schutthaufen vor einem liegt. Oder ein Vogel frisst die Reißzwecke, was nun? Ja, der Vogel wird sicher sofort an innerer Blutung oder durch den Schweiß, der durch den Kontakt der Finger an der Reißzwecke entstanden sind, sterben und mit einem wuchtigen Knall und wahrscheinlich mehreren kleinen, eitrigen Blutflecken liegen bleiben. Nun könnte man zwar theoretisch den Vogel untersuchen und den Zustand der Reißzwecke feststellen, doch 1. wurde dies das Ergebnis verfälschen und 2. sieht das in der Praxis ganz anders aus, denn der Vogel wird kurz vor seinem Aufprall, höchst wahrscheinlich nur einige Millimeter davor, seine Federn verlieren, seine Atome spalten und dadurch seine Temperatur auf das innere eines Kleinstadtkraftwerkes erhöhen, die frei gewordenen, hyperaktiven, neugierigen Atome werden sicher anfangen Bowling zu spielen und schlussendlich fällt ihm wahrscheinlich auch noch seine Uhr, die übrigens bis auf einige Nanosekunden genau auf die Zeit vor exakt 3 Stunden eingestellt ist, vom Körper. Manche denken nun das währe ganz normal, doch was macht die Uhr? Einerseits könnte sie natürlich bis zur Decke fliegen, doch dann würde sie sich den Kopf stoßen, genau 2 Beulen bekommen, leider nicht mehr aber auch nicht weniger, was übrigens durch die noch immer Bowling spielenden Atome verursacht wird. Durch diese lila farbenen Beulen, die merkwürdiger Weise auch nass und klebrig sind, als ob sie mit fettfreiem Marken-Joqhurt eingeschmiert worden wären, fällt nun die arme, mitlerweile auch weinenden Uhr zu Boden und bricht sich ein Bein. Splitterbruch, muss ja realistisch sein. Aus Mitleid und Trauer fährt natürlich das Zeitkontinium gleich zum Grab der Uhr, die lebendig begraben wurde, da Uhren mit einem gebrochenen Bein eh wertlos sind. Was jeder normale Mensch auch vorraus sagen hätte können und was auch unweigerlich eintritt, ist dass das Zeitkontinium über einen 1mm zu hoch gewachsenen Grashalm läuft, durch den Widerstand seine leckeren Keckse auf den Boden fallen lässt und dadurch auf der anderen Seite der Welt ein Erdbeeben auslöst. Dadurch bekommt plötzlich eine Schnecke Angst und verkriecht sich mit ihrer Famile in ihrem gemütlichen, schön eingerichteten Haus. Daraus folgt das ein Langstreckenläufer, der sehr gut aussieht, da er einen Becher auf seinem Kopf festgenagelt hat, nicht auf der glitschigen Schnecke ausrutscht und dadurch ungehindert weiter läuft und die nächste mitlerweile hoch geworfene Reißzwecke direkt zwischen seine Augen bekommt und zwei Blutfontänen direkt nach vorn versprüht, die wirklich absolut fantastisch aussehen, diese schöne Farbe und den Einsatz und die Motivation die dieser Langläufer beim Verbluten zeigt ist wirklich unglaublich. Der Läufer ist zwar jetzt tot, damit hätte man sein erstes Ziel erreicht, doch mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Reißzwecke auf der Spitze oder auf dem Kopf landet, wäre immer noch nicht geklärt!